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Homburger Bedachung
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Dach

Der Dachstuhl – die tragende Konstruk­tion des Dachs

Mit Zimmerer­arbeiten kennen wir von Homburger Bedachung aus Homburg uns bestens aus.

Dachstuhl

Wer ein Dach über dem Kopf braucht, der benö­tigt auch einen Dach­stuhl. Je verwin­kelter der Grund­riss des Gebäu­des, desto anspruchs­voller ist in der Regel auch die Dach­stuhl-Konstruk­tion. Wir konstru­ieren selbst den kompli­zier­testen Dach­stuhl für Sie.


Sie benötigen einen Fach­mann? Dann verein­baren Sie einen Termin mit uns!


Was ist ein Dach­stuhl?

Als Dach­stuhl bezeich­net man die tragende Konstruk­tion, auf der dann die Dach­sparren sowie die komplette Bedachung be­festigt werden. In der Regel besteht die Dach­stuhlkonstruk­tion aus Holz.

Tragende Funktion

Der Dach­stuhl hat neben seinem Eigen­gewicht die Last des kom­pletten Dach­auf­baus zu tragen. Hinzu kommen Wind-, Schnee- und Eis­lasten, die bei der statischen Berech­nung berück­sich­tigt werden müssen. Neben der richtigen Dimen­sionierung der Holz­balken sind auch deren Verbin­dungen von entschei­dender Bedeu­tung.

Damit der Dach­stuhl den Einwir­kungen des Wind­drucks in Längs­rich­tung stand­hält, muss die Konstruk­tion ausge­steift werden. Das wird z. B. mit Wind­rispen, Wind­verbänden, Kopf­bändern, Streben und Diagonal­kreuzen erreicht.

Da dem Dach­stuhl als tragendes Ele­ment eine besondere Bedeu­tung zukommt, ist es selbst­verständlich, dass nur ein ausge­bildeter Zimmerer/ Zimmer­mann die verant­wortungs­volle Aufgabe der Fertigung über­nehmen sollte. Schließ­lich geht es um Ihre Sicher­heit.

Die häufigsten Konstruktions­typen:

  • Sparrendach
  • Kehlbalkendach
  • Pfettendach

Jede Konstruktion unter­liegt speziellen Anfor­de­rungen und hat ihre ganz eigenen Vor- und Nach­teile. Nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf, wir beraten Sie fach­gerecht. Als Zimmerei zählen Holz­konstruk­tionen jeglicher Art zu unseren Kern­aufgaben.


In diesem Artikel:


Das Sparren­dach – Aufbau und Merkmale

Statisches System des Sparren­dachs

Die Bestand­teile des Sparren­dachs sind mehrere parallel neben­ein­ander ange­ordnete Gebinde (Sparren­paare). In den First­punkten müssen sie kraft­schlüssig mit­ein­ander verbunden werden. Zusammen mit der darunter liegen­den Decke bildet jedes Sparren­paar ein unver­schieb­liches Dreieck. Die Last­ver­tei­lung erfolgt über die Sparren­auf­lager. Dort werden die Druck­kräfte in Hori­zon­tal- und Vertikal­kräfte zerlegt und in die Außen­wände bzw. die Decke einge­leitet.

Sparrendach

Merkmale des Sparren­dachs:

  • Stützenfreie Über­spannung des gesamten Dach­raums möglich
  • Optimal geeignet für Dach­neigungen von 30-60 Grad und Spann­weiten von 8-10 m
  • Freie Sparren­länge max. 7 m
  • Sparren­abstände 75-100 cm
  • Ausbildung großer Dach­über­stände nur in Verbindung mit speziellen konstruk­tiven Maß­nahmen
  • Der Einbau von Dach­fenstern und Gauben, die breiter als der jewei­lige Sparren­abstand sind, erfordert auf­wändige konstruktive Maß­nahmen.
  • Für verwinkelte Dach­flächen nicht geeignet

Das Pfetten­dach – Aufbau und Merkmale

Im Unterschied zum Sparrendach liegen die Sparren beim Pfettendach auf den sogenannten Pfetten. Dabei unterscheidet man First-, Mittel- und Fußpfetten.

Erst bei Spannweiten über 10 m werden Mittelpfetten notwendig, deren Lasten über Stützen abgeleitet werden. Bei der Grundrissplanung des Dachgeschosses müssen sie deshalb berücksichtigt werden. Man spricht dann auch von einem zweifach oder bei noch größeren Spannweiten von einem dreifach stehenden Stuhl.

Statisches System des Pfetten­dachs

Anders als beim Sparren­dach üben die Sparren beim Pfetten­dach keine Hori­zon­tal­kräfte aus. Daher müssen nicht zwangs­läufig Sparren­paare ge­bildet werden. Die Mög­lich­keit Sparren zu ver­setzen, erleich­tert unter Umständen den Einbau von Dach­fenstern und Schorn­steinen.

Die ent­stehen­den Ver­tikal­kräfte werden über die Pfetten in Wände und Stützen einge­leitet.

Merkmale des Pfetten­dachs:

  • Für Dach­nei­gungen ab 30 Grad geeignet
  • Die freie Sparren­länge beträgt max. 5 m.
  • Bei Spann­weiten über 10 m werden Mittel­pfetten erforderlich.
  • Sparren­abstände betragen 75-100 cm
  • Die Dach­aus­bildung ist auch bei sehr verwinkelten Grund­rissen problemlos möglich.
  • Dachüberstände sind einfach zu realisieren.
  • Die Ausbildung eines Drempels (Kniestock) ist beim Pfetten­dach üblich. Dadurch kann die nutzbare Fläche unter dem Dach vergrößert werden.
  • Kein stützen­freier Dach­raum (Stützen müssen zur Last­ab­tra­gung auf darunter stehen­den tragen­den Wänden ange­ordnet werden.)
Pfettendach
Fußpfette
Firstpfette

Das Kehlbalken­dach – Aufbau und Merkmale

Statisches System des Kehl­balken­dachs

Charakte­ristisch für das Kehl­balken­dach ist der waage­rechte Balken, der so genannte Kehl­balken, der die einzelnen Sparren­paare aus­steift. Durch den ausge­übten Druck werden Knick- und Biege­mo­mente ver­mieden. Die Last­ver­tei­lung erfolgt über die Sparren­auf­lager. Dort werden die Druck­kräfte in Hori­zon­tal- und Verti­kal­kräfte zer­legt und in die Außen­wände bzw. die Decke eingeleitet.

Skizze Kehlbalkendach

Merkmale des Kehl­balken­dachs:

  • Größere Spann­weiten (9-14 m) als beim Sparren­dach bei gleichen Sparren­quer­schnitten
  • Geringerer Holz­verbrauch
  • Stützenfreie Über­span­nung des gesamten Dach­ge­schosses möglich
  • Große Dach­überstände erfordern zusätz­liche konstruktive Maß­nahmen
  • Der Einbau von Dach­fenstern und Gauben, die breiter als der jewei­lige Sparren­abstand sind, erfordert auf­wändige konstruktive Maß­nahmen.
  • Nicht optimal geeignet für verwinkelte Dach­flächen

Was sind Sparren und Pfetten?

Sparren sind die parallel zueinander ver­lau­fenden Holz­balken einer Dach­konstruktion, die von der Traufe bis zum First reichen.

Als Pfetten bezeichnet man die Holz­balken, die quer zu den Sparren verlaufen und quasi das Auflager für die Sparren bilden.

Unser Team aus erfahrenen Zimmerern erklärt Ihnen auf Wunsch gerne die besonderen Eigen­schaften von Sparren und Pfetten und deren Unter­schiede.

Mann mit fragendem Blick

Wie viel kostet ein Dachstuhl?

Bei jeder Planung, egal ob Neubau oder Sanierung, werden Sie sich als Bauherr die Frage nach den Kosten stellen. Um diese Frage zufriedenstellend beantworten zu können, müssen verschiedene Faktoren betrachtet werden.

So sind neben der Größe und der Form des Dachs auch die Konstruktionsart sowie die Anzahl der Dachgauben und Auswechslungen für Dachfenster zu berücksichtigen.

Darüber hinaus fließen beim Aufbau eines neuen Dachstuhls für Altbauten möglicherweise noch die Abrisskosten des alten Dachstuhls in die Kostenkalkulation ein.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns! Wir beraten Sie gern und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

Sparschwein

Wir können Ihnen bei Ihrem Bau­vor­haben weiter­helfen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

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